Euro08: Französische Nationalmannschaft nimmt den Zug

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Übernachten in einem Luxushotel oberhalb von Vevey, an die Spiele mit einem Luxuswagen der SBB. So macht es die französische Nationalmannschaft während der Euro08.

An die Gruppenspiele gegen Rumänien, Holland und Italien, welche in Zürich und Bern stattfinden, reist die Mannschaft in jenem Wagen, welcher als PanGottardo (und zuvor als “Papstwagen”) bekannt wurde.

Der französische Nationaltrainer Raymond Domenech hat den Wagen nun auf den Namen Salon Liberté umgetauft. Im Innenleben jedoch ändert sich nur wenig: Es bleiben die 26 komfortablen drehbaren Sitze und auch die 17 Flachbildschirme und die Kopfhörer dürften erhalten bleiben.

Die Franzosen wissen: Wer den Zug nimmt, reist entspannter. Und so ist man im entscheidenden Match dann hoffentlich fitter als die gegnerische Mannschaft.

Die bequemen Sitze sind jedoch noch längst nicht der ganze Komfort, den unsere Nachbarn geniessen dürfen. Zur Ausstattung des Euro-Zuges gehören auch Entspannungszonen, Massagetische und Verpflegungsmöglichkeiten.

Wie man sieht, unternimmt die SBB alles, damit es der französischen Mannschaft gut geht. Ob “Les Bleus” damit bis an den Final fahren? Wir werden es sehen. In erster Linie bin ich natürlich Fan der Schweizer Nati. Aus SBB-Sicht hingegen wäre es zu wünschen, dass die Franzosen möglichst weit kommen. :)

Weitere Informationen:

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Der Buddhismus und der Gewinn: Ein Buch für die Top-Manager dieser Welt.

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Morgen erscheint das Buch “Führen, Gestalten, Bewegen” des Dalai Lama. Der Dalai Lama (Tenzin Gyatso) ist das religiöse und politische Oberhaupt Tibets und sein neues Buch ist aktueller denn je. Das Buch erscheint zwar erst morgen, aber bereits heute findet ihr einen kleinen Auszug hier auf schweizweit.net.

In diesem Auszug geht es darum, wie der Buddhismus zum Thema Unternehmensgewinn steht. Diese paar Worte des Dalai Lama lege ich nicht nur (aber auch) einigen SBB-Managern ans Herz. Denn ich habe das Gefühl, dass solche Grundsätze je länger je weniger beachtet werden. In vielen Firmen geht es nur noch darum, wie man noch mehr Gewinn macht und noch mehr Kosten einspart. Oftmals geschieht dies zu Lasten des Personals. In anderen Fällen leidet die Umwelt unter dem Gewinnstreben der Manager, weil umweltschonende Produktion teuer ist und weniger Gewinn zulässt.

Hier folgt nun das Zitat aus der Feder des Dalai Lama:

Die buddhistische Tradition nimmt eine eindeutige Haltung zum Gewinn ein. Gewinn ist ein ehrenwertes Ziel, solange er mit ehrlichen Mitteln erreicht wird. Die Aussage, dass die Aufgabe eines Unternehmens darin besteht, Gewinn zu erzielen, ist ungefähr genauso sinnvoll wie die Aussage, dass die Aufgabe eines Menschen darin besteht zu essen oder zu atmen. Wenn ein Unternehmen Verlust macht, stirbt es, genau wie ein Mensch, der nichts mehr isst. Das bedeutet aber nicht, dass der Sinn des Lebens aus Essen besteht.

Ich fände es sinnvoll, wenn Unternehmen ihre Aufgabe als “Gewinnung und Befriedigung von Kunden” definierten und auf dem Weg dorthin verantwortlich handelten, statt sich auf die Maximierung des Aktionärsvermögens zu beschränken. Zu verantwortlichem Handeln gehört auch, einen gesunden Gewinn zu erzielen und zufrieden stellende Zuwächse des Aktionärsvermögens zu erwirtschaften. Wird der Gewinn dagegen zum wichtigsten Ziel, können Verhältnisse entstehen, die zu Gesetzesbruch führen und vielen Menschen unnötiges Leid verursachen.

Natürlich wollen Mitarbeiter nicht für ein Unternehmen arbeiten, das rote Zahlen schreibt, denn dies stellt eine Gefahr für ihre Arbeitsplätze dar. Doch sie wollen für ein Unternehmen arbeiten, auf das sie stolz sein können, ein Unternehmen, das einen guten Ruf als Hersteller von qualitativ hochwertigen und nützlichen Produkten beziehungsweise Dienstleistungen geniesst. Umso wichtiger ist es, die Rolle des Unternehmens in positiver und motivierender Weise zu definieren.

Leider werden diese Grundsätze in je länger je weniger Unternehmen beachtet. Der Gewinn steht über allem.

Was mich auch stört ist, wie viele Unternehmen mit Gewinn und Verlust umgehen. Macht die Firma einen Verlust, werden Mitarbeiter an der Front entlassen, um Kosten einzusparen und im nächsten Jahr aus den roten Zahlen herauszukommen. Macht die Firma jedoch einen Gewinn, ist dies natürlich ausschliesslich der Verdienst der Top-Manager. Diese erhalten saftige Boni, während für die Leute an der Front nichts herausschaut. Klar, die haben ja auch nichts zum Gewinn und zum Erfolg des Unternehmens beigetragen, oder? Schade, dass dieses Denken inzwischen anscheinend auch bei der SBB langsam Einzug hält. Noch ist es nicht ganz so weit, aber der Trend geht in diese Richtung.

Gestern erfuhr ich, dass in unserem Zugpersonal-Depot in Chur einige Leute gekündigt haben. Gleichzeitig schauen sich etliche andere Mitarbeiter nach einer neuen Stelle um. In unserem Depot arbeiten rund 60 Personen, von welchen rund 12 Personen entweder bereits gekündigt haben oder gedenken, dies zu tun. Dies sind 20% der Belegschaft; eine Zahl, welche die Verantwortlichen aufschrecken sollte.

Unbestätigten Quellen zufolge erhält man CHF 2,500.- bar auf die Hand, wenn man der SBB jemanden bringt, der bereit ist bei der Zürcher S-Bahn als Zugbegleiter zu arbeiten. Denn dort ist die Fluktuation noch deutlich höher als bei uns im Fernverkehr. Vielleicht sollte ich ja auch kündigen und mich als Stellenvermittler betätigen. Zwei vermittelte Personen pro Monat würden reichen, um meinen aktuellen Lohn halten zu können. Dies müsste doch zu bewerkstelligen sein. ;)

Nein, Spass beiseite, grundsätzlich gefällt es mir (noch) bei der SBB. Doch ich hatte auch schon mehr Freude an meiner Arbeit als jetzt im Moment. Leider verstehen es gewisse Vorgesetzte sehr gut, ihre Leute zu massregeln und ihnen auch noch das letzte Fünkchen Motivation zu rauben. Schade, denn so bringt man es rasch fertig, dass die Mitarbeiter nur noch “Dienst nach Vorschrift” tun. Und das ist gefährlich.

Vielleicht kriegen sie noch die Kurve. Ich hoffe es. Vielleicht aber werden sie gewisse Fehler erst einsehen, wenn ich bereits in der Privatwirtschaft bin.

Link zum Buch des Dalai Lama:

Führen, gestalten, bewegen: Werte und Weisheit für eine globalisierte Welt

Bild © (cc) Christopher Chan (flickr.com)

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Andreas Hobi schreibt fremd…

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Vor rund einem Monat schrieb ich für den Citytrip-Blog einen Artikel über meine Heimatstadt Chur. Manche von euch haben ihn schon gesehen, die anderen weise ich nun darauf hin: CHUR - Die Alpenstadt :)

Im Artikel finden sich ein paar Sätze über die Geschichte von Chur, die touristische Bedeutung für den Kanton Graubünden und die Sehenswürdigkeiten.

Zwischen den Abschnitten findet man auch noch einige von mir selber geschossene Fotos.

Der Citytrip-Artikel wird hoffentlich nicht meine letzte bezahlte Auftragsarbeit gewesen sein. ;o)

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Neue informative Funktion auf schweizweit.net

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Seit heute gibt es auf schweizweit.net eine neue Funktion: Das Comment Info-Plugin.

Ihr könnt es gleich ausprobieren, indem ihr im Kommentarbereich eines Artikels mit der Maus über einen Namen fährt. Nach einer kurzen Ladezeit wird angezeigt, wie oft der entsprechende Kommentator auf schweizweit.net bereits einen Kommentar hinterlassen hat und in welchen drei Artikeln seine letzten Kommentare waren.

Bis jetzt funktioniert dies nur mit jenen Kommentaren, zu welchen auch eine URL (Internetadresse) hinterlegt wurde. Dies wird sich in Zukunft bestimmt noch ändern.

Diese neue Funktion soll helfen, mehr über einen Kommentator zu erfahren und soll ein Stück weit auch eine “Auszeichnung” darstellen für jene, welche besonders oft kommentieren.

Klar, es gäbe auch die Möglichkeit, ein Plugin zu installieren, welches in der rechten Seitenleiste die Top-Kommentatoren aufführt. Da meine Seitenleiste jedoch bereits jetzt schon ziemlich voll ist, wollte ich sie nicht mit noch mehr Infos belasten.

Da kam dieses neue Plugin wie gerufen. Es braucht keinen zusätzlichen Platz und ist trotzdem informativ.

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Blitzeinschlag im Hauptbahnhof Zürich

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Gestern kurz vor 17:00 Uhr schlug ein Blitz im Hauptbahnhof Zürich ein. Während die meisten Passanten davon vermutlich nur wenig mitbekamen, traf es vorallem die Mitarbeiter der SBB und der Geschäfte im HB stark: Kein einziger Lift ging mehr.

Die Personal-, Aufenthalts- und Verpflegungsräume für uns befinden sich alle im obersten Stock. Somit hiess es: Drei Stockwerke (= sechs Treppen) hinauflaufen, mit voller Ausrüstung, Koffer etc. Schönä Seich! Vorallem dann, wenn man nur 20 Minuten Pause hat und auf jede Minute angewiesen ist.

Wie es der Zufall will, war ich am vergangenen Freitag in einem “Kurs” namens “Fit im Job”… :)

BTW: Im Fit im Job-Kurs erhielten wir einen Pedometer (Schrittzähler), den ich dann am Samstag auch gleich ausprobierte. Laut Internetquellen sind 3,000 Schritte pro Tag das absolute Minimum, 5,000 Schritte sind der Durchschnitt der Bevölkerung, 8,000 - 10,000 Schritte wären optimal. Ich kam auf 12,242 Schritte, was rund 8.56 Kilometer bedeutet. Hätte nicht gedacht, dass ich eine solche Strecke zurück lege.

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Der Rheinfall wird aufgewertet

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Der Rheinfall in der Nähe Schaffhausens (genauer: zwischen Neuhausen am Rheinfall und Laufen-Uhwiesen) ist der grösste Wasserfall Europas und schon seit vielen Jahren ein Touristenmagnet.

Es gibt zwar noch Wasserfälle, welche höher oder breiter sind, doch mit einer durchschnittlichen Wassermenge von 373 Kubikmetern (ca. 2,487 Badewannen) pro Sekunde ist der Rheinfall der grösste von allen.

Die Menschen wollten den Rheinfall schon immer wirtschaftlich nutzen. 1887 stellte das Eisenbergwerk Laufen einen Antrag, um 20-50% des Wassers für die Energiegewinnung abzuzweigen. 26 Jahre später, im 1913, wurde ein internationaler Wettbewerb zur Planung eines Schifffahrtswegs von Basel bis zum Bodensee ausgeschrieben und 1919 wollten die Nordschweizerischen Kraftwerke ein Rheinfall-Kraftwerk errichten. Diese Bewilligung erhielten sie dann 1944, der Baubeginn war auf 1952 geplant. Wegen einer Petition kam es dann jedoch nie zum Bau des Kraftwerks und zur Schiffbarmachung des Rheins zwischen Basel und Bodensee.

Danach wurde der Fokus auf den Tourismus gelegt, und der Rheinfall wurde rege besucht. Doch trotz gut ausgebauten Wegen und Aussichtsplattformen: Die Besucherzahlen gehen inzwischen zurück. In den letzten 30 Jahren reduzierte sich die Zahl der Besucher um rund 30%.

Dem will der Kanton Zürich (am Südufer) nicht mehr länger zuschauen. Er investiert viel Geld in den Ausbau und will den Besuch des Rheinfalls zu einem Erlebnis machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird unter anderem das Schloss Laufen saniert, das Besucherzentrum modernisiert und ein Lift mit gläsernen Kabinen installiert. Ein Spielplatz wird erstellt und die Wege sollen rollstuhlgängig werden.

Für das gesamte Projekt will der bevölkerungsreichste Schweizer Kanton über 12 Millionen Franken investieren. Damit will man die durchschnittliche Besuchszeit erhöhen. Weg vom kurzzeitigen Husch-Husch-Erlebnis, hin zum zeitintensiveren Bildungs-Rundgang. Die Besucher sollen länger verweilen, und somit auch mehr Geld ausgeben.

Wird das neue Konzpt besser funktionieren? Ich denke schon. Bestimmt wird es nicht allen gefallen, doch meiner Meinung nach muss man in der heutigen Zeit einfach mehr bieten als “nur” den Rheinfall himself, ein paar Boote, einen Weg den Felsen hinauf und ein paar Souvenir-Shops und Restaurants. Bei solchen Natur-Attraktionen muss auch das Rahmenprogramm stimmen, damit die Besucher kommen und verweilen. Touristen werden nicht anspruchsloser, im Gegenteil. Um mit anderen touristischen Angeboten in der Schweiz mithalten zu können, muss der Rheinfall aufrüsten.

Um die Rentabilität zu erhöhen, werden in Zukunft alle dem Kanton Zürich gehörenden Rheinfall-Liegenschaften von einer einzigen Betreibergesellschaft verwaltet. Ausnahme bildet einzig die Jugendherberge, welche wie bis anhin weitergeführt wird. Ausserdem wird der Eintritt auf fünf Franken erhöht. Bisher waren die Parkplätze teilweise gratis und der Zugang zum Schloss laufen kostet im Moment noch einen Franken.

Persönlich begrüsse ich den Ausbau des Angebots am Rheinfall und habe auch nichts gegen die erhöhten Eintrittspreise einzuwenden. Fünf Franken sind nicht zuviel verlangt für das “Erlebnis Rheinfall”, so wie es geplant ist.

Der Rheinfall hat in den Augen vieler junger Menschen ein eher angestaubtes Image; schön, wenn nun etwas dagegen unternommen wird.

Mit dem Ausbau bewegt sich der Rheinfall weg von einer Attraktion, die man auf der Durchreise mal kurz anschaut oder “wenn man gerade mal in der Gegend ist”, hin zu einem Tourismus-Ziel, welches für einen Tagesausflug geeignet ist.

Auf dem Holzsteg, welcher geplant ist, sollen verschiedene Installationen die Besucher zum innehalten und aktiv werden bewegen. So fangen unterschiedlich lange Hörrohre die verschiedenen Frequenzen des Rheinfall-Rauschens ein. Das Hörspiel wird ergänzt durch Horchposten und ein Wasser-Xylophon.

Ausserdem wird im Schloss Laufen ein Museum zur Geschichte des Schlosses und des Rheinfalls eingerichtet.

Bereits im nächsten Jahr wird der Ausbau grösstenteils realisiert sein. Einzig auf den Glaslift muss man sich noch gedulden; dieser wird erst im 2010 in Betrieb sein.

Ich hoffe, dass auch die offizielle Rheinfall-Internetpräsenz (www.rheinfall.ch) bei Gelegenheit einmal auf den neusten Stand der Dinge gebracht wird. Ist ja scheusslich, das Ding! Zuviel Google-Werbung, keine klare Linie beim Design, zu wenig übersichtlich und die Navigation ist der Horror. Das muss besser werden.

Live-Bild vom Rheinfall:

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